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SSB zieht positive Bilanz und stellt Weichen für die Zukunft

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Der Stadtsportbund Brandenburg an der Havel (SSB) hat auf dem Stadtsporttag 2026 eine positive Bilanz seiner Arbeit gezogen und zugleich wichtige Zukunftsthemen in den Mittelpunkt gestellt. Im Bericht des Vorstandes wurde deutlich: Der organisierte Sport in der Stadt entwickelt sich erfolgreich, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und steht gleichzeitig vor wichtigen Aufgaben.

Im Zentrum stand zunächst der Dank an die vielen Ehrenamtlichen in den Mitgliedsvereinen. „Sie sind das Fundament unserer Sportlandschaft“, betonte der Vorsitzende Gerhard Wartenberg. „Ohne das Engagement von Vereinsvorständen, Trainerinnen und Trainern, Übungsleitenden und zahlreichen Helferinnen und Helfern wäre die Vielfalt des Sports in Brandenburg an der Havel nicht denkbar.“

Mit inzwischen über 13.800 Mitgliedern verzeichnet der organisierte Sport weiterhin eine positive Entwicklung. Besonders erfreulich ist das Wachstum im Kinder- und Jugendsport. Für den Stadtsportbund zeigt dies, dass Vereine weit mehr sind als Orte für Bewegung und Wettkampf – sie leisten Bildungsarbeit, fördern Gemeinschaft und schaffen gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Ein Schwerpunkt der Arbeit des SSB lag auch im vergangenen Jahr auf der Unterstützung seiner Mitgliedsvereine. Beratung bei Fördermitteln, Begleitung bei Sportstättenfragen, Projektentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit gehören inzwischen fest zum Leistungsspektrum. Besonders bei Förderprogrammen wie dem „Goldenen Plan Brandenburg“ konnte der Stadtsportbund zahlreiche Vereine begleiten und unterstützen.

Ein wichtiges Zukunftsthema bleibt der Kinder- und Jugendschutz. Der SSB begrüßt, dass immer mehr Vereine Schutzkonzepte entwickeln und Verantwortung übernehmen. „Kinderschutz gehört in die Mitte moderner Vereinsarbeit“, machte der Vorstand deutlich.

Auch die gesellschaftliche Rolle des Sports wurde hervorgehoben. Mit Projekten wie „Integration durch Sport“, dem KICK-Projekt sowie Kooperationen mit Schulen und Kitas leistet der Sport einen wichtigen Beitrag für Teilhabe, Integration und Prävention.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Qualifizierung und Bildung. Durch Lehrgänge, Fortbildungen und Angebote für Ehrenamtliche investiert der SSB bewusst in die Zukunftsfähigkeit des Sports.

Zugleich sorgten zahlreiche Veranstaltungen für Sichtbarkeit und Begeisterung: die Sportabzeichen-Tour mit rund 800 Teilnehmenden, die Kita-Olympiaden mit etwa 1.500 Kindern, der Frauensporttag, Sportfest für Alle und der Sportgala machten erneut deutlich, welche verbindende Kraft Sport entfalten kann.

Neben den Erfolgen benannte der Vorstand auch Herausforderungen offen: Sportstättenentwicklung, Sicherung des Ehrenamts, Digitalisierung, Gewaltprävention und verlässliche Förderstrukturen bleiben zentrale Aufgaben für die kommenden Jahre.

Dem Antrag auf Anpassung des solidarischen Mitgliedsbeitrags von 1 Euro auf künftig 2 Euro pro Jahr und Mitglied wurde durch den Stadtsporttag mit großer Mehrheit zugestimmt.
Mit dem Beschluss setzen die Mitgliedsvereine ein Zeichen für Solidarität und stärken die gemeinsame finanzielle Basis des organisierten Sports der Stadt.

Gewählt wurden durch die Vereinsvertreter die Mitglieder des SSB Vorstands. Den geschäftsführenden Vorstand bilden dabei in den kommenden vier Jahren mit Gerhard Wartenberg (Vorsitzender), Jean Schaffer (1. Stellvertreter), Hendrik Ulbrich (2. Stellvertreter), Sven Förster (3. Stellvertreter) und Lars Beilfuß (Schatzmeister) langjährig aktive und bekannte SSB Gesichter. Mit Britta Kornmesser, Tobias Stimming und Stefanie Rinkenbach komplettieren drei engagierte Vereinsvertreter den ehrenamtlichen Vorstand.

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